Nicht bewertet
  • Schwerpunkt
  • Siegelgeber
  • Gut zu wissen
Das Siegel zielt auf die Reduktion von Schadstoffen ab. Ist ein textiler Artikel mit dem STANDARD 100 by OEKO-TEX Label ausgezeichnet, wurden alle Bestandteile dieses Artikels, d.h. auch alle Fäden, Knöpfe und sonstige Accessoires, auf Schadstoffe geprüft, sodass der Artikel somit gesundheitlich unbedenklich ist. Der Nachweis dafür erfolgt über die Untersuchung der Endprodukte auf schädliche Chemikalien.
OEKO-TEX besteht aus 18 unabhängigen Forschungs- und Prüfinstituten in Europa und Japan mit Prüflaboren in über 80 Ländern. Sie sind für die gemeinschaftliche Entwicklung der Prüfmethoden und Grenzwerte verantwortlich, die den Standards zugrunde liegen.
Die Prüfung wird von unabhängigen OEKO-TEX Instituten auf der Grundlage eines umfangreichen OEKO-TEX Kriterienkataloges durchgeführt. Sie berücksichtigen im Prüfverfahren zahlreiche sowohl reglementierte wie nicht-reglementierte Substanzen, die der menschlichen Gesundheit schaden könnten. Vielfach gehen die gesetzten Grenzwerte für den STANDARD 100 über nationale und internationale Vorgaben hinaus. Der Kriterienkatalog wird mindestens einmal jährlich aktualisiert und um neue wissenschaftliche Erkenntnisse oder gesetzliche Vorgaben erweitert.

Welche Phasen des Produktlebensweges werden vom Siegel abgedeckt?

Rohstoffproduktion

Anbau von Naturfasern (z.B. Baumwolle) und Herstellung von Kunstfasern (z.B. Polyester)

Herstellung

Die Produktion und Weiterverarbeitung von Garnen und Stoffen zu einem fertigen Kleidungsstück umfasst viele Teilschritte (z.B. Spinnen, Weben und Stricken, Nähen, Konfektionierung und Veredelung)

Transport / Handel

Der Transportweg von einem Produktionsschritt zum nächsten sowie zum Endverbraucher

Nutzungsphase

Die Phase des Gebrauchs durch den Besitzer

End-of-life

Angemessene Entsorgung der Textilien oder Rückführung der Stoffe in den Kreislauf (Recycling)