(K)ein Grund zur Sorge? Schadstoffe in Periodenprodukten
Der Intimbereich ist sensibel. Die Schleimhaut nimmt Stoffe besonders leicht auf. Sind Tampons und Binden mit Schadstoffen belastet?

Was wurde in Menstruationsprodukten gefunden?

Tampons:
- Eine US-Studie von 2024 wies Spuren von Metallen nach, darunter Blei, Cadmium und Arsen. Auch Rückstände von Glyphosat und anderen Pestiziden wurden gefunden.
- Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) sieht aufgrund der geringen Mengen kein Gesundheitsrisiko.

Menstruationstassen:
- Abhängig vom Material sind unterschiedliche Rückstände in den Tassen möglich.
- In den meisten getesteten Produkten aus Silikon fanden die Labore bisher keine Schadstoffe.

Binden:
- Flüchtige organische Verbindungen wie Lösemittel und Duftstoffe können enthalten sein und Kontaktallergien und andere Unverträglichkeitsreaktionen auslösen.
- Forschende fanden in Binden außerdem Weichmacher (Phthalate).

Periodenunterhosen:
- Um Bakterien und Gerüche zu hemmen, enthalten manche Hosen Biozide. Sie können allergische Reaktionen auslösen und die natürliche Bakterienflora der Haut stören.
- 2025 untersuchte eine Studie 13 Menstruationsunterhosen aus Europa. In zwei Produkten wurden PFAS nachgewiesen. Diese Stoffe gelten als "Ewigkeitschemikalien", weil sie sich in der Umwelt kaum abbauen.
Die Verbraucherzentralen fassen zusammen, was derzeit über Schadstoffe in Periodenprodukten in Europa bekannt ist.
Tipps für schadstoffarme Produkte
Binden und Tampons |
Menstruationstassen |
Periodenunterhosen |
Bei allen Produkten
|



