Wie Siegelklarheit Siegel bewertet

Hier erfahren Sie, wie wir bestehende Nachhaltigkeitssiegel bewerten und nach welchen Kriterien wir sie prüfen.

  • Siegelklarheit bewertet Nachhaltigkeitssiegel nach einem transparenten und fachlich geprüften Bewertungssystem. 
  • Beurteilt werden Glaubwürdigkeit, Umweltfreundlichkeit und Sozialverträglichkeit.

Das Bewertungssystem von Siegelklarheit

Das Team von Siegelklarheit arbeitet mit dem International Trade Centre (ITC) zusammen, einer gemeinsamen Einrichtung der Vereinten Nationen und der Welthandelsorganisation. Gemeinsam mit unabhängigen Gutachter:innen sammelt das ITC die Daten und Informationen der Siegelorganisationen und stellt diese für die Bewertung durch Siegelklarheit bereit.

Alle Ergebnisse werden regelmäßig überprüft und aktualisiert.

Jede Siegelorganisation kann ihre Nachhaltigkeitssiegel freiwillig prüfen lassen.

Die Bewertung erfolgt nach einem transparenten System.

Wonach werden die Nachhaltigkeitssiegel bewertet?

Siegelklarheit bewertet

  1. Glaubwürdigkeit,
  2. Umweltfreundlichkeit,
  3. Sozialverträglichkeit.

Für jeden dieser drei Bereiche gibt es festgelegte Kriterien. Siegelklarheit unterscheidet hier zwischen Mindestkriterien, die besonders wichtig sind, und zusätzlichen Kriterien.

Glaubwürdigkeit:

Hier bewertet das Team von Siegelklarheit, inwieweit den Angaben eines Siegels vertraut werden kann. 

Grundlage für die Bewertung sind die Prinzipien eines weltweiten Dachverbands von Nachhaltigkeitsinitiativen: der ISEAL Alliance. An der Entwicklung der Glaubwürdigkeitsprinzipien waren über 400 Organisationen beteiligt. Diese Prinzipien gelten für Siegel aus allen Sektoren (z.B. Textilien, Papier, Computer usw.).

Umwelt & Soziales:

Siegelklarheit beurteilt, wie streng die Anforderungen eines Nachhaltigkeitssiegels im Hinblick auf Umwelt- und/oder Sozialthemen sind. Die Beurteilungskriterien von Siegelklarheit stützen sich auf internationale Abkommen, wie etwa das der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).
 

Sie richten sich nach allgemeinem Arbeitsrecht und sektortypischen Problemen. Im Textilsektor geht es z. B. um das Verbot gefährlicher Chemikalien, bei IT-Produkten z. B. um Konfliktmineralien und Recyclingfähigkeit. 

Wichtige Themen sind unter anderem:

  • Verbot von Kinderarbeit,
  • Gleichbehandlung,
  • Schutz der Artenvielfalt,
  • Vermeidung von Boden-, Luft- und Wasserverschmutzung.

Detaillierte Informationen zu den Kriterien und der Bewertungsmethodik von Siegelklarheit finden Sie hier.

Zum Siegelverzeichnis

Das Siegelverzeichnis zeigt Ihnen auf einen Blick, wie anspruchsvoll Nachhaltigkeitssiegel sind. Neben ausführlich bewerteten Siegeln finden Sie dort auch weitere Zeichen, die auf Produkten verwendet werden und zu denen wir Informationen zusammengestellt haben.